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Die Moschel-Landsburg

Wer auf seiner Fahrt durch die Nordpfalz in Obermoschel vorbeischaut der sollte einen Abstecher zur Moschel-Landsburg machen.Der einst mächtige Bau hat im Lauf der Zeit zwar viele Scharmützel mitgemacht und läßt sich heute kaum mehr restaurieren,aber der markante Turm, sowie ein begehbares Gelände mit steinernen Hallen, Flächen und gemauerten Bögen sind erhalten geblieben. Der Blick in das Tal von Unkenbach nach Alsenz und das von Sitters nach Hallgarten, dazu der Fernblick bis zum Donnersberg, all dies waren damals wohl strategische Gründe, die bei bei der Wahl des Grundstücks eine Rolle spielten. Heute ist es einfach ein Ausflugsziel, wo sich die Nordpfalz von einer ihrer schönsten Seiten zeigt…


Ein Novum hat die Burgruine noch: für private Feiern können Sie die Burganlage mieten. Vielleicht für Ihre Hochzeit, einen runden Geburtstag oder einfach so. Die Schutzhütte und der Burgkeller bieten auch bei nicht so schönem Wetter ausreichend Platz. An eine Feier, mit einem solchen Ambiente, werden Sie sich noch lange gerne erinnern. Reservieren Sie deshalb frühzeitig und machen Sie eine Anzahlung, dann können auch Sie sich auf ein schönes Fest freuen. Anfragen während der Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr unter Telefon-Nr. 06362-8210 oder bei Stadtbürgermeister Holger Weirich (06362-3358).

Ein kurzer Überblick
Die Anfänge der Burg, als deren Erbauer Emich der II. von Schmidburg, aus dem Geschlecht der Nahegau-Grafen gilt, reichen wohl ins 11.Jahrhundert zurück. Sie war ursprünglich Lehensbesitz der Bischöfe von Worms. Die Söhne Emichs des II. teilten das Erbe. Die Landsburg kam in den Besitz Gerlachs, der der Begründer der Grafschaft Veldenz wurde. Sein Wappen war der goldgekrönte blaue Löwe auf silbernem Feld, das später die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken übernahmen und das auch in das Bayrische Staatswappen aufgenommen wurde. Anna (Tochter von Friedrich), die letzte Veldenzerin, heiratete Pfalzgraf Stephan aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, dem Sohne Kaiser Ruprecht der 3. Durch seine Heirat entstand das neue Geschlecht Veldenz-Wittelsbach. Stephans Nachfolger, Ludwig der Schwarze (1453-1489), baute die Burg zu einer starken Festung aus. Herzog Wolfgang (1544-1569) machte Burg und Stadt zum Mittelpunkt einer bedeutenden Bergwerksindustrie. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Burg zu einem Schloss ausgebaut. Schwere Schäden erlitt das Schloss im 30-jährigem Krieg.

Zur Geschichte der Burg

Zur Erinnerung an den Heimatstag in Obermoschel wurde diese Postkarte aufgelegt. Leider ist nicht vermerkt in welchem Jahr das Bild angefertigt wurde. Durch die Ähnlichkeit in der Darstellung mit dem Stich von Merian (siehe unten) könnte auch dieses Bild in der Zeit um 1620 entstanden sein.

So muss sie ausgesehen haben die Moschel-Landsburg. Zumindest wenn man Wikipedia glauben darf. Denn: „Die von Merian nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten zuverlässig dokumentierten Ansichten als Kupferstich oder Radierung der jeweiligen Orte dar.“

Als Vignette eines Buches wird die Moschellandsburg bereits früh abgebildet. Die kleine Zeichnung rechts ist stark stilisiert und liefert keinen Eindruck von der tatsächlichen Bauweise der Burg.


140 m lang, 50 m breit: Der Grundriss der Burg zu Merians Zeiten.

Schildmauer der Burgruine äußere Burgmauer /Richtung Süden Schildmauer der Burgruine

http://obermoschel.de/seiten/landsburg.htm 12:38 01.02.2016 Nach oben...